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Elektronik

Die erste mechanische Blende in einem iPhone, Keynote wahrscheinlich am 9. September
Soleback Team
18 Pro und 18 Pro Max sollen eine Hauptkamera mit mechanisch variabler Blende bekommen, ein Novum beim iPhone
Keynote erwartet am 8. oder 9. September 2026, Mittwoch der 9. gilt als wahrscheinlicher, Vorbestellungen um den 11., Verkauf ab dem 18.
Der eigentliche Gewinn liegt bei Video in hellem Licht, nicht bei Fotos
US-Schätzungen: 1.299 bis 1.399 Dollar für das Pro, 1.399 bis 1.499 für das Pro Max, gegenüber aktuell 1.099 und 1.199
Bestätigt hat Apple nichts davon, außer dem Wechsel an der Spitze
Die Blende ist die Öffnung, die den Lichteinfall auf den Sensor reguliert. Die naheliegendste Analogie ist die Pupille, die sich im Dunkeln weitet und in der Sonne verengt.
In Smartphones war nie Platz für die nötigen Motoren, deshalb sind feste Blenden Standard. Jedes iPhone Pro vom 14 Pro bis zum 17 Pro steht fest auf ƒ/1.78, immer maximal offen, den Rest erledigen Belichtungszeit und Software. Eine mechanische Blende öffnet im Dunkeln weit und schließt in praller Sonne ab, bremst Überstrahlungen und gibt echte Kontrolle über die Schärfentiefe.
Hier lohnt es, die Erwartung zu dämpfen, denn das Marketing zielt auf Fotos, während der größere Gewinn woanders liegt.
Um an einem sonnigen Tag keine Überbelichtung zu riskieren, verkürzt das iPhone derzeit die Belichtung jedes Einzelbildes, wodurch Bewegung unnatürlich hart und ruckelig wirkt. Abblenden bringt die natürliche Bewegungsunschärfe zurück. Kameraleute lösen das mit ND-Filtern, hier verschwindet es in der Hardware.
Bei Fotos sind die Vorteile schmaler: etwas bessere Randschärfe bei gutem Licht und ein Bokeh aus der Optik statt aus dem Algorithmus. Bei diesen Sensorgrößen bleiben die Unterschiede subtil. Das ist ein Video-Launch, der als Fotorevolution verkauft wird.
Ming-Chi Kuo kündigte die Funktion im November 2024 an, zunächst für das 17 Pro, dann verschoben auf die 18er Generation. Im Oktober 2025 bestätigte das koreanische ETNews mit konkreten Zulieferern, LG Innotek und Foxconn beim Modul, Luxshare ICT und Sunny Optical bei den Aktuatoren. Digital Chat Station bestätigte zweimal, Anfang 2026 kam Gurman dazu.
Der stärkste Punkt ist der 16. April 2026, als ETNews den Produktionsstart meldete und LG Innotek eigene Linien im Werk Gumi installierte. Seitdem hat keine belastbare Quelle einen Rückzug gemeldet. Dazu kamen nach einem Ransomware-Angriff auf Apples Partner Tata Electronics geleakte Diagnoselogs, die auf eine variable Blende in beiden Pro-Modellen hindeuten.
Apple ist damit nicht der Erste. Galaxy S9 und S10 schalteten zwischen ƒ/1.5 und ƒ/2.4, das Xiaomi 14 Ultra bot ƒ/1.42 bis ƒ/4.0 stufenlos. Offen bleibt, ob Apple mit der besseren Steuerung in der Kamera-App kommt, deren unveröffentlichte Überarbeitung laut Gurman auf genau diese Hardware warten könnte.
Kuo schätzt, dass das Modul Apple rund 50 Prozent mehr kostet als das siebenlinsige Objektiv mit fester Blende im 17 Pro. Gurman erwartet Preissteigerungen von 100 bis 200 Dollar, getrieben von der Kamera und vom Speichermarkt, also 1.299 bis 1.399 Dollar für das Pro und 1.399 bis 1.499 für das Pro Max.
Eine Einschränkung: das sind US-Schätzungen ohne Verkaufssteuer. Deutsche Preise stehen nicht fest und enthalten die Mehrwertsteuer, eine direkte Umrechnung ergibt also nicht den Ladenpreis.
Neben der Blende ist ein A20 Pro SoC in 2 nm im Gespräch, rund 15 Prozent mehr Leistung und 30 Prozent bessere Effizienz gegenüber dem A19 Pro, dazu ein eigenes C2-Modem, eine kleinere Dynamic Island, eine 24-MP-Frontkamera und größere Akkus. Die Diagonalen bleiben bei 6,3 und 6,9 Zoll. Die Basismodelle 18 und 18e kommen wohl erst im Frühjahr 2027, im September zeigt Apple nur die Pro-Modelle und das erste Foldable.
Eines steht fest: es wird die erste große Keynote unter John Ternus, der zum 1. September CEO wird, angekündigt von Apple am 20. April 2026. Alles Übrige stammt aus Lieferkettenberichten und von Analysten.
Die Keynote wird für den 8. oder 9. September 2026 erwartet, am wahrscheinlichsten der 9., Vorbestellungen um den 11., Verkauf ab dem 18. Bestätigt hat Apple keinen Termin.
Physische Kontrolle über den Lichteinfall und über die Schärfentiefe. Der größte Nutzen liegt bei Video in hellem Licht, wo sie natürliche Bewegungsunschärfe ohne ND-Filter erhält.
Nicht bekannt. Die US-Schätzungen liegen bei 1.299 bis 1.399 und 1.399 bis 1.499 Dollar, jedoch ohne Verkaufssteuer, während deutsche Preise die Mehrwertsteuer enthalten.
Nicht von Apple. Dafür sprechen Kuo, ETNews, Digital Chat Station und Bloomberg, dazu Berichte über den Produktionsstart der Komponenten im April 2026.
Wer ein 15 Pro oder älter nutzt und viel filmt, wartet auf genau diese Generation, denn die Blende löst ein Problem, das kein Software-Update behebt. Wer ein 17 Pro hat und vor allem fotografiert, bekommt wenig für einen wahrscheinlichen Aufschlag von 100 bis 200 Dollar.
Der nächste feste Punkt ist der 26. August, wenn die Einladungen rausgehen sollen und sich der 9. September bestätigt oder nicht.








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Soleback Team
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