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OLED, Touch und Dynamic Island. Was bekannt ist, was nicht und warum die Prozessoren überraschen
Soleback Team
Apple bereitet den größten Umbau seines Laptops seit 2021 vor. Das neue Modell, in Berichten als MacBook Ultra bezeichnet, soll ein OLED-Display, den ersten Touchscreen in der Geschichte des Mac und eine Dynamic Island nach iPhone-Vorbild bekommen.
Der erste Mac mit Touchscreen und der erste mit OLED-Panel, in 14 und 16 Zoll
Termin: zwischen Ende 2026 und Anfang 2027, wobei die Speicherknappheit eher für den späteren Zeitpunkt spricht
Prozessoren M5 Pro und M5 Max statt der zuvor erwarteten M6
Das bisherige MacBook Pro mit miniLED bleibt im Programm, denn Apple hält die Panelproduktion bis 2028 aufrecht
Der Name Ultra ist noch nicht bestätigt
Wenn du Angebote für Apple-Geräte und mehr suchst, wirf einen Blick in unsere Rubrik mit Aktionen. Bei Elektronik in dieser Preisklasse entscheidet der Zeitpunkt oft mehr als die Wahl des Shops.
Das neue Notebook soll dünner als das aktuelle MacBook Pro ausfallen und in zwei Displaygrößen erscheinen, 14 und 16 Zoll. Die internen Kennungen lauten K114 und K116.
Die wichtigste Neuerung ist ein OLED-Panel mit Touchbedienung, das erste in der Geschichte der Mac-Rechner. Die Panels soll Samsung Display liefern. Dazu kommt eine Dynamic Island, also die vom iPhone bekannte Lösung, die den bisherigen Notch ersetzt.
Getestet wird das Gerät unter macOS 27.1, dessen Veröffentlichung für Ende Oktober 2026 vorgesehen ist. Das deckt sich mit dem üblichen Zeitfenster für Mac-Releases bei Apple.
Ursprünglich war von M6 Pro und M6 Max die Rede. Laut Mark Gurman von Bloomberg hat Apple die Pläne geändert und setzt auf die aktuellen M5 Pro und M5 Max, also dieselben Chips, die bereits in den verkauften MacBook Pro stecken.
Der Grund ist interessanter als die Änderung selbst. Das Unternehmen überspringt die M6-Generation in den Varianten Pro und Max vollständig, um die auf künstliche Intelligenz ausgerichtete M7-Reihe schneller auf den Markt zu bringen, mit stärkeren neuronalen Beschleunigern. Modelle mit M7 Pro und M7 Max werden für die Jahreswende 2027 auf 2028 erwartet.
Auf einem Gerät mit dem Zusatz Ultra wirken ein Jahr alte Prozessoren also eigenartig und sagen einiges darüber, was diese Maschine sein soll: eher eine Bühne für das neue Display als ein Leistungssprung.
Das interessanteste Signal kam vom Analysehaus Omdia. Apple hält die Produktion der miniLED-Panels bis 2028 aufrecht, was bedeutet, dass das bisherige MacBook Pro nicht verschwindet.
Das deutet auf eine bewusste Aufteilung des Sortiments hin. Das Modell mit OLED und Touch steht als Luxusposition an der Spitze, die miniLED-Fassung bleibt als Arbeitsgerät zum niedrigeren Preis. Für professionelle Nutzer ist das eine gute Nachricht, weil die Einstiegshürde nicht mit dem Release steigt.
Gurman berichtet außerdem, dass ein Teil der Lösungen aus dem Ultra mit der Zeit ins reguläre MacBook Pro mit M7-Chip wandert, das für das Frühjahr 2027 geplant ist.
Hier ist Vorsicht geboten, denn im Umlauf sind unterschiedliche Zahlen.
Apple hat die Preise aller Macs im Juni 2026 erhöht, das MacBook Pro wurde um 300 Dollar teurer. Aktuell kostet das 14-Zoll-Pro mit M5 Pro ab 2499 Dollar, das 16-Zoll-Modell ab 2999. Das sind die Preise der heutigen Geräte, nicht des neuen.
Das neue Notebook soll teurer werden. Schätzungen aus der Lieferkette nennen einen Aufschlag von rund 20 Prozent gegenüber den aktuellen Pro-Modellen, was es über die Marke von dreitausend Dollar heben würde. Europreise lassen sich heute nicht abschätzen, da Apple sie für jeden Markt gesondert festlegt.
Der Termin. Gurman spricht von einem Fenster zwischen Ende 2026 und Anfang 2027. Die DRAM-Knappheit verschiebt die Massenproduktion, und ein Teil der Quellen hält Anfang 2027 für realistischer.
Der Name. Die Bezeichnung Ultra taucht in den Berichten auf, Gurman selbst schränkt aber ein, dass er nicht weiß, ob Apple sie verwendet oder beim Namen Pro bleibt.
Das Modem. Von integrierter Mobilfunkverbindung über ein C2-Modem ist die Rede, das bleibt vorerst ein Gerücht.
Bemerkenswert ist auch, was es nicht geben wird. Laut Omdia hat Apple ein faltbares MacBook sowie ein größeres OLED-Pro-Modell gestrichen.
Das neue Modell ist noch nicht im Handel, die aktuellen MacBook Pro und Air bekommst du aber in den folgenden Shops, und Einkäufe über Soleback bringen einen Teil des Bestellwerts zurück:
Der Klick über Soleback muss der letzte vor dem Shop sein, gutgeschrieben wird nach Ablauf der Rücksendefrist.
Wenn du jetzt ein Notebook brauchst, ist Warten riskant. Das Startfenster ist breit und reicht bis Anfang 2027, und die Speicherknappheit kann es weiter verschieben.
Kannst du dagegen warten und kommt es dir auf das Display an, sieht die Sache anders aus. Ein OLED mit Touch lässt sich nicht nachrüsten, und da das aktuelle MacBook Pro im Programm bleibt, gibt es auch nach dem Release die Wahl zwischen neuem Display und niedrigerem Preis.
Eines steht fest: das ist der größte Umbau des MacBook seit fünf Jahren, und sämtliche Berichte sind bislang inoffiziell.








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Soleback Team
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