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Superkicks x adidas Originals Samba „Heirloom": 350 Paar und nummerierte Boxen
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Superkicks x adidas Originals Samba „Heirloom": 350 Paar und nummerierte Boxen

Der indische Peti-Koffer als Ausgangspunkt. Leder, Goldbeschläge, Provenienzkarte und eine Unklarheit

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Soleback Team

20. Aug. 20265 Min. Lesezeit

Superkicks x adidas Originals Samba „Heirloom": 350 Paar und nummerierte Boxen

  • Der indische Händler Superkicks und adidas Originals bringen die Samba „Heirloom", inspiriert vom traditionellen Peti-Koffer

  • Die Auflage liegt bei 350 Paar, jedes in einer individuell nummerierten Box

  • In der Box neben den Schuhen: Provenienzkarte, Zine, Gepäckanhänger aus Leder, ein Brief und Sticker

  • Colorway NGTCAR/WONWHI/PREBRN, also Night Cargo, Wonder White und Preloved Brown

  • Gefertigt wurde der Schuh in Indien bei adidas India

Der Peti als Ausgangspunkt

Das Projekt ist um den Peti gebaut, einen traditionellen, handgefertigten Koffer, der in Indien seit Generationen Dinge von ideellem Wert aufbewahrt: Fotografien, Briefe, Schmuck.

Superkicks hat diese Logik auf den Schuh übertragen. Die Samba soll etwas sein, das man trägt, aber auch etwas, das man weitergibt, daher der Name „Heirloom", also Erbstück.

Was am Schuh zu sehen ist

Statt die Holzkiste wörtlich nachzubauen, sind die Gestalter den materiellen Weg gegangen.

Das Obermaterial ist Leder, veredelt mit goldenen Details, einer Schnalle, Nieten und Zierbeschlägen. Das verweist direkt auf die Metallbeschläge eines Peti und auf den Schmuck, der darin lag.

Die interessantesten Details sitzen dort, wo selten jemand hinschaut. Die Ferse trägt Verzierungen nach dem Vorbild der Kofferkonstruktion, die Innensohle einen gemusterten Druck.

Die Farbgebung bleibt zurückhaltend. NGTCAR/WONWHI/PREBRN steht für Night Cargo, Wonder White und Preloved Brown, also dunkles Grün, gebrochenes Weiß und abgetragenes Braun.

Was in der Box liegt

Hier wird das Projekt konsequent. Die Auflage ist auf 350 Paar begrenzt, jedes davon in einer individuell nummerierten Box. Darin, neben den Schuhen:

  • eine Provenienzkarte

  • ein Zine zum Projekt

  • ein Gepäckanhänger aus Leder

  • ein Brief

  • ein Stickerset

Die Provenienzkarte begleitet üblicherweise Kunstwerke oder Uhren, nicht Sneaker. Sie dokumentiert, dass ein Paar zu einer bestimmten Nummer einer bestimmten Auflage gehört, und tut damit genau das, was der Peti für die darin verwahrten Erinnerungsstücke tat.

Warum ausgerechnet die Samba

Die Wahl der Silhouette ist kein Zufall. Die Samba entstand um 1950 als funktionaler Fußballschuh, ausgelegt auf gefrorene Plätze und die Halle. In den Jahrzehnten danach ging sie weit über den Sport hinaus: auf die Ränge der britischen Terraces in den Achtzigern, auf Skateboards, in den britischen Indie-Rock und schließlich, nach den Projekten mit Wales Bonner und Pharrell, in die Mainstream-Mode.

Die Samba ist damit selbst ein Objekt, das von Generation zu Generation weitergereicht wird, nur eben im Maßstab einer Kultur statt einer Familie.

Anzumerken bleibt, dass der Schuh in Indien bei adidas India gefertigt wurde, was bei einem Projekt mit dieser Erzählung mehr als eine logistische Fußnote ist.

Preis, Auflage und eine Unklarheit

Superkicks beschreibt das Projekt als limitiert auf 350 Paar, exklusiv im eigenen Haus. Pressematerialien verweisen dagegen auf eine breitere Distribution ab dem 29. August, unter anderem über Concepts und The Good Life in den Vereinigten Arabischen Emiraten, Shopigo in der Türkei, Carnival in Thailand, atmos in Tokio sowie Dover Street Market Ginza.

Beide Angaben lassen sich nicht direkt zusammenbringen. Die naheliegendste Erklärung ist, dass sich die 350 Paar auf den indischen Markt beziehen und die Partner im Ausland ein eigenes Kontingent bekommen, doch der Händler präzisiert das nicht.

Der in den Pressematerialien genannte Preis liegt bei 12.999 Rupien inklusive Steuern, was etwa 145 bis 150 Dollar entspricht. Auch die Artikelnummer KI1920 stammt aus den Pressematerialien und nicht von der Produktseite.

Für Käufer in Deutschland heißt das: vor dem Release prüfen, ob einer der Partner im Ausland nach Europa versendet. Eine Direktbestellung aus Indien bringt Zoll, Einfuhrumsatzsteuer und eine Bearbeitungsgebühr des Transportdienstleisters mit sich.

Häufige Fragen

Wie viele Paar entstehen?

350, wobei Superkicks diese Auflage als exklusiv für die eigenen Stores beschreibt. Kontingente der Partner im Ausland wurden nicht genannt.

Was kostet der Schuh?

Laut Pressematerialien 12.999 Rupien inklusive Steuern, also rund 145 bis 150 Dollar. Europreise liegen nicht vor.

Was ist in der Box?

Provenienzkarte, Zine, Gepäckanhänger aus Leder, ein Brief und Sticker, in einer individuell nummerierten Box.

Woher kommt der Name „Heirloom"?

Vom Peti, dem traditionellen indischen Koffer für Dinge von ideellem Wert. Das Projekt legt den Schuh darauf an, weitergegeben zu werden.

Wo kann man kaufen?

In den Superkicks-Stores in Indien und online. Die Pressematerialien nennen zudem Partner im Ausland ab dem 29. August, darunter atmos in Tokio und Dover Street Market Ginza.

Wo wurde der Schuh gefertigt?

In Indien, bei adidas India.

Was als Nächstes ansteht

Der nächste Termin ist der 29. August mit der angekündigten breiteren Distribution. Bis dahin bleiben zwei Fragen offen: die Aufteilung der Auflage zwischen Indien und den Partnern im Ausland sowie die Frage, ob einer dieser Shops nach Europa liefert.

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