

Supreme Week 4: Kollaboration mit A.PRESSE und ein Teil für 4498 Dollar. Drop am Donnerstag um 17:00 Uhr
Leder, Kaschmir und ein Anzug statt Grafiken. Elf Positionen und die größte Preisspanne der Saison
Soleback Team
Supreme Week 4: Kollaboration mit A.PRESSE und ein Teil für 4498 Dollar. Drop am Donnerstag um 17:00 Uhr
Die vierte Woche der Fall/Winter-2026-Saison bringt eine Zusammenarbeit mit dem japanischen Label A.PRESSE und die preislich am weitesten gespreizte Droplist der Saison. Von einem Schlüsselanhänger für 78 Dollar bis zu einem Teil für 4498, also mehr als das Fünfzigfache.
Das Wichtigste in Kürze
Drop am Donnerstag, 10. September, um 17:00 Uhr deutscher Zeit
Die gesamte Woche ist eine Kollaboration mit A.PRESSE, einem japanischen Label für archivinspirierte Schneiderei
Elf Positionen bestätigt, weitere können bis zum Droptag hinzukommen
Preise von 78 bis 4498 Dollar, die größte Spanne der Saison
Vier Jacken in einer Woche, was bei Supreme selten vorkommt
Die Drop-Zeiten
Europa online: Donnerstag, 10. September, 17:00 Uhr deutscher Zeit
Großbritannien: Donnerstag, 10. September, 16:00 Uhr britischer Zeit
Ladengeschäfte in Europa: Donnerstag, 10. September, um 11:00 Uhr Ortszeit des jeweiligen Stores
Die letzte Zeile bringt die meisten durcheinander. Der Onlineverkauf startet weltweit zum selben Zeitpunkt, die Läden öffnen ihn dagegen um elf Uhr ihrer Ortszeit, also mehrere Stunden vor dem Onlinestart. Die Schlange vor dem Store in Berlin, Paris, Mailand oder London bildet sich daher am Vormittag.
Was A.PRESSE ist
Das ist der wichtigste Kontext dieser Woche, denn der Name sagt weniger Leuten etwas als Nike oder Umbro.
A.PRESSE ist ein japanisches Bekleidungslabel, aufgebaut um archivinspirierte Schneiderei: militärische, Arbeits- und klassische Formen aus der Mitte des zwanzigsten Jahrhunderts, nachgebaut mit Sorgfalt für Material und Konstruktion. Ein Ansatz, der dem Handwerk näher steht als dem Streetwear.
Für Supreme bedeutet das eine Woche abseits des Üblichen. Statt Grafiken und Baumwolle gibt es Leder, Kaschmir und einen Anzug.
Was zur Kollaboration gehört
Elf bestätigte Positionen in sieben Kategorien: vier Jacken, zwei Kopfbedeckungen sowie je ein Sweatshirt, T-Shirt, eine Hose, ein Hemd und ein Accessoire.
Jacken, vier Positionen. Zwei aus Leder, dazu eine M-65 und weitere Oberbekleidung. Die zahlenstärkste Kategorie der Woche und zugleich die mit dem größten Interesse.
Anzug. Eine für Supreme ungewöhnliche Position und eine der teuersten der gesamten Droplist.
Cargo Pant. Eine Hose in Arbeitskonstruktion, passend zum Profil von A.PRESSE.
Hemd und Vintage Zip Up Hooded Sweatshirt. Zwei Teile näher am Alltag.
Camp Cap und Cashmere Beanie. Zwei Kopfbedeckungen, wobei die Kaschmirmütze deutlich zeigt, wohin diese Zusammenarbeit geht.
Sterling Silver Classic Key Chain. Ein Schlüsselanhänger aus 925er Silber und die günstigste Position der Woche, für 78 Dollar.
Die Preisspanne, das Interessanteste daran
Von 78 bis 4498 Dollar. Das ist mehr als das Fünfzigfache innerhalb eines Drops und etwas, das es bei Supreme praktisch nicht gibt.
Der obere Betrag setzt diese Position außer Reichweite der allermeisten Käufer und rückt sie näher an Designermode als an Streetwear. Zum Vergleich: eine Lederjacke von Supreme im regulären Sortiment kostet üblicherweise mehrere hundert Dollar, nicht mehrere tausend.
Praktisch heißt das, dass diese Droplist zweigleisig zu lesen ist. Schlüsselanhänger, Mützen und Sweatshirt liegen im Rahmen eines durchschnittlichen Käufers. Anzug und Lederjacken sind eine eigene Kategorie, in der die Konkurrenz gerade wegen des Preises geringer ausfällt.
Womit realistisch zu rechnen ist
Die günstigsten Positionen gehen zuerst. Der Schlüsselanhänger für 78 Dollar und die Mützen sind das Einzige aus dieser Kollaboration, was ohne vierstelligen Betrag zu haben ist. Genau deshalb verschwinden sie als Erstes.
Lederjacken und Anzug bleiben länger. Nicht weil sie schlechter wären, sondern weil bei diesen Preisen schlicht weniger Interessenten anstehen. Wer eine davon anpeilt, hat weniger Zeitdruck als sonst.
Die Cashmere Beanie könnte überraschen. Eine Position zu moderatem Preis in der begehrtesten Kategorie der Herbstsaison, sie dürfte also schneller weg sein, als ihre Einordnung vermuten lässt.
Was sonst in dieser Saison läuft
Neben der Kollaboration selbst lohnen zwei Zusammenhänge.
Das heißeste Teil der gesamten Saison bleibt das Prayer Card Box Logo Tee. Es sammelt die meisten Nennungen in den Beliebtheitsübersichten, obwohl es diese Woche nicht erscheint.
Die Cargo Pant kehrt im Restock zurück, und unter den Teilen mit steigender Beliebtheit werden die Supreme x Nike Cotton Twill Overalls geführt.
In derselben Saison erschienen außerdem die Umbro Velour Track Jacket, die Skulls Spellout 6-Panel und die Leather Appliqué Hooded Work Jacket. Wer eine der früheren Wochen verpasst hat, sollte die Restocks im Blick behalten.
Wie man kauft
Der Onlineverkauf läuft ohne Verlosungen und Anmeldungen, es zählt allein Tempo. Einiges vor Donnerstag zu erledigen:
Versandadresse und Kartendaten vorher hinterlegt sind der Unterschied zwischen Kaufen und Nichtkaufen. Erledige das am Vortag, nicht fünf Minuten vorher.
Prüfe, ob die Rechnungsadresse mit den Kartendaten übereinstimmt. Das ist die häufigste Ursache abgelehnter Zahlungen.
Installiere die Supreme-App, denn für viele läuft der Checkout dort schneller als im Browser.
Entscheide vorher, was du nimmst und in welcher Größe.
Während des Drops: sei ein paar Minuten früher auf der Seite, aktualisiere nicht unnötig, denke an das Limit von einem Stück je Person, Größe und Farbe, und schließe bei eingefrorener Seite den Tab nicht. Die Bestellung zählt erst mit der Bestätigungsmail.
Verkauft wird ausschließlich über den Supreme-Shop.
Für Käufer in Deutschland
Berlin gehört zu den europäischen Supreme-Stores, du hast also zwei Wege statt einem.
Vor Ort öffnet der Verkauf um 11:00 Uhr Ortszeit, sechs Stunden vor dem Onlinestart. Bei Kollaborationen dieses Profils bildet sich die Schlange deutlich früher.
Online lohnt vorab der Blick in den Warenkorb, ob Versandziel und Versandkosten passen. Diese Prüfung dauert am Vortag eine Minute und würde im Verkauf Sekunden kosten, die es nicht gibt.
Häufige Fragen
Wann ist der Supreme-Drop in Week 4?
Am Donnerstag, 10. September 2026 um 17:00 Uhr deutscher Zeit, online und in den Läden in Europa.
Mit wem ist die Kollaboration?
Mit A.PRESSE, einem japanischen Bekleidungslabel, bekannt für Schneiderei nach militärischen und Arbeitsarchiven.
Wie viele Positionen umfasst der Drop?
Elf bestätigte in sieben Kategorien. Weitere können bis zum Verkaufstag hinzukommen.
Was kosten die Produkte?
Von 78 Dollar für den Silberschlüsselanhänger bis 4498 Dollar für die teuerste Position.
Was ist zuerst ausverkauft?
Die günstigsten Positionen, also Schlüsselanhänger und Mützen, denn nur sie sind ohne vierstelligen Betrag zu haben.
Gibt es eine Verlosung?
Nein. Der Onlineverkauf läuft nach Reihenfolge der Bestellungen.
Fazit
Eine für Supreme untypische Woche, und so sollte man sie auch behandeln. Leder, Kaschmir und ein Anzug statt Grafiken, dazu eine Preisspanne, die die Marke sonst nicht fährt.
Wer überhaupt etwas aus dieser Zusammenarbeit will, peilt Schlüsselanhänger oder Mütze an und ist um 17:00 Uhr bereit. Wer sich für die Oberbekleidung interessiert, hat etwas mehr Zeit, aber auch ein völlig anderes Budget.
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